Oberflächenstruktur

(1) Extrem glattes Papier, mit einem leicht spiegelnden Glanz.
Meist ideal für Marker, Tinte und Tusche, da aufgrund der glatten und wenig saugenden Oberfläche die Farbkanten nicht ausfransen. Für Farbstift eher ungeeignet. Beispiel: Clairefontaine Bristol.
(2) Sehr glattes Papier. Es hat nur sehr wenig "Grip", deshalb haften darauf nur wenige Farbstiftschichten (wenn überhaupt). Bleistift hingegen bietet es genug Struktur. Beispiel: Strathmore 400 Bristol Plate.
(3) Die Oberfläche erinnert an durchschnittliches Kopierpapier. Strathmore 400 Bristol Smooth findet man hier.
(4) Typisch für satinierte Papiere (auch wenn es hier Ausreißer gibt).
(5) Auch wenn der mittig angeordnete Pfeil etwas anderes vermuten lässt, ist dieses Papier immer noch ziemlich glatt, aber mit genug "Zahn" um viele Schichten Farbstift haften zu lassen. Hier finden sich die halbsatinierten Papiere, einige der glatteren Velin-Papiere wie z. B. Stonehenge (dem Klassiker für Farbstiftzeichnungen) und Strathmore 500 Bristol Vellum.
(6) Etwas strukturiertere Papiere, wie zum Beispiel Strathmore 400 Bristol Vellum
(7)
(8) Langsam wird es schwieriger, die Vertiefungen in der Papierstruktur auszufüllen.
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(10) Stark strukturierte Oberfläche, z. B. extra rauhes Aquarellpapier oder die Vorderseite von Ingres-Papier.
Beachten Sie bitte, dass alle hier grafisch dargestellten Angaben nicht wissenschaftlich-technisch ermittelt wurden, sondern auf subjektivem Empfinden beruhen.